Einsätze im Rahmen des Katastrophenschutzes Covid 19

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Vielleicht habt ihr euch schon gewundert, dass bei unseren Einsatzberichten ab und zu eine oder mehrere Einsatznummern übersprungen wurden.

Hier die Aufklärung: Feuerwehr in Zeiten der Pandemie

Covid-19 kam über die Welt und hat das Leben aller grundlegend beeinflusst. Auch an der Feuerwehr ging das natürlich nicht spurlos vorbei. Die Gemeinschaft, das gesellige Zusammensein, die gemeinschaftlichen Übungen, das gesamte Vereinsleben lag auf einmal still. Trotzdem waren wir natürlich allzeit bereit, um für unsere Mitbürger da zu sein.

Es gab Herausforderungen, die gemeistert werden mussten. Die Einsatzbereitschaft wurde selbstverständlich aufrechterhalten und zeitgleich mussten alle Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Viele neuen Dinge mussten und müssen bei Einsätzen beachtet werden. Wie geht man bei Einsätzen vor, bei denen Personen mit Covid-Verdacht involviert sind? Zügig wurde hier ein Konzept erarbeitet, welches den Einsatzbetrieb sicherstellt und dabei alle Hygienevorschriften so gut wie möglich berücksichtigt. So wurden Masken an die Mannschaft verteilt, die Fahrzeuge wurden nicht mehr komplett besetzt und auch zum Einsatz selbst fuhr nur ein kleiner Teil der Mannschaft, während der Rest in der Feuerwache auf Anweisungen wartete.

Aber auch Positives konnte hier berichtet werden. Aufgrund des vermehrten Home-Office und der Kurzarbeit waren überdurchschnittliche viele Kameraden tagsüber vor Ort.

Nachdem nun der erste wichtige Schritt gemacht war, gab es natürlich noch weitere Herausforderungen. Man musste im Rahmen des Katastrophenschutzes Versorgungsfahrten übernehmen. Immerhin 39 an der Zahl. Dabei kamen hauptsächlich unsere Gerätewagen Logistik (Florian Röthenbach 91/55/1) und unser Mehrzweckfahrzeug (Florian Röthenbach 91/11/1) mit Besatzung im ganzen Landkreis zum Einsatz. So wurden zu Beginn des Katastrophenschutz-Einsatzes Betten von Nürnberg ins Klinikum Hersbruck transportiert. Im weiteren Verlauf wurden Desinfektionsmittel, Masken, Handschuhe und Einweg-Schutzanzüge vom Zentrallager des Landkreises Nürnberger Land in Diepersdorf im kompletten Landkreis an Ärzte und sonstige Einrichtungen verteilt. Zwei Kameraden der Feuerwehr Röthenbach arbeiteten an mehreren Tagen in der zentralen Verteilungsstelle und beluden die Fahrzeuge etc. Im Rahmen des Katastrophenschutz-Einsatzes waren Kameraden der Feuerwehr Röthenbach insgesamt 191 Stunden in der Verteilstelle und 329 Stunden im Rahmen der Fahraufträge für unsere Bevölkerung im Dienst. Dies entspricht insgesamt mehr als 60 Arbeitstage (bei 8h/Tag) und all dies ehrenamtlich in der Freizeit neben ihrem normalen Job. Insgesamt wurden dabei 2804 km zurückgelegt.

Um die Einsatzfähigkeit und die nie zu unterschätzende kameradschaftliche Seite aufrecht zu erhalten, musste auch hier ein Konzept erarbeitet werden. Besondere Zeiten benötigen besondere Maßnahmen und Ideenreichtum. Übungen, wie wir sie gewohnt sind, waren schlichtweg nicht möglich. So wurden Überlegungen angestellt, wie wir die Kameraden wieder zusammenbringen können unter Berücksichtigung aller Vorschriften. Ein Übungskonzept wurde erarbeitet, bei dem in Kleinstgruppen mit Abstand und Maske einfache Übungen durchgeführt werden konnten. Ein erster Schritt zurück zum Normalzustand.

Wer hätte gedacht (Stand Mitte August), dass uns die Pandemie auch über den Sommer begleitet? Auch nach den Sommerferien sind wir noch weit von dem altbekannten Normalzustand entfernt. Was die Zukunft bringt? Wir wissen es nicht. Ideenreichtum und gesunder Menschenverstand sind hier gefragt.

Auf was sich unsere Bürgerinnen und Bürger verlassen können: Die Kameraden der Feuerwehr Röthenbach werden weiterhin alles dafür tun, um auf einem hohen Ausbildungsstand zu sein und sind bei Einsätzen allzeit bereit, unseren Mitbürgern zu helfen.

Bitte bleiben Sie gesund!

Übung unserer Jugendfeuerwehr am 22.02.2020

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Die heutige Übung der Anwärterinnen und Anwärter aus Röthenbach a.d. Peg. ging um das Thema Technik, genauer gesagt „tragbare Leitern“ im Feuerwehrdienst.

Bei schönstem Wetter trafen sich 7 Jugendliche mit den Ausbildern um 13 Uhr an der Wache in der Mühllach. Als erstes wurde erklärt, welche tragbaren Leitern es in der Feuerwehr eigentlich gibt. In dieser Übung wurde speziell auf die Steckleiter und ihre Einsatzmöglichkeiten eingegangen. Nach einer Einweisung in die Handhabung der Leiter und den vorgeschriebenen Regeln der UVV wurde der Auf- und Abbau, die richtige Stellung sowie das einschieben von Leiterteilen geschult.

Im zweiten Teil der Ausbildung wurde die Personenrettung per Steckleiter beübt. Hierzu wurde die sogenannte „schiefe Ebene“ und der „Leiterhebel“ aufgebaut, durchbesprochen und ausgeführt. Aber nicht nur das Einbinden einer nicht mehr gefähigen Person per „Spinne“ auf die verschiedenen Tragen der Feuerwehr war hier ein Thema, es wurden auch alle möglichen Gefahren im absturzgefährdeten Bereich durchgesprochen.

Viele neue Informationen für unsere Jugendfeuerwehrler, wir hoffen, es hat euch denoch Spaß gemacht 🙂

Ihr wollt auch dabei sein? Meldet euch bei uns entweder per Facebook oder kommt einfach vorbei! Den Jugendausbildungsplan findet ihr auf unserer Homepage (Link)

Jahreshauptversammlung 2020

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RÖTHENBACH – Zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Röthenbach am 10.01.2020 konnte Kommandant Martin Knorr in der Feuerwache neben 1. Bürgermeister Klaus Hacker auch eine Vielzahl von Stadträtinnen und Stadträten, sowie die stellvertretende Landrätin Cornelia Trink willkommen heißen. Willkommen hieß er auch das Ehrenmitglied Günther Steinbauer, den Ehrenkommandanten und Kreisbrandmeister Klaus Keim, die beiden Kommandanten der Ortsteilwehren aus Haimendorf, Kommandant Karsten Wiesner, mit seinem Stellvertreter Michael Wenzel und aus Renzenhof Kommandant Uwe Hartmann, sowie passive und fördernde Mitglieder. Insgesamt folgten 104 Personen der Einladung.

Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder konnte der Kommandant der Röthenbacher Wehr auf ein sehr ereignisreiches Jahr zurückblicken. In seinem Bericht ging er auf die Einsätze, Übungen und Ausbildungen, die Jugendfeuerwehr, sowie die zahlreichen Aktivitäten des Feuerwehrvereins und das weitere Geschehen ein. Bevor er auf Einzelheiten einging, bedankte er sich bei den Bürgermeistern, dem Stadtrat, der Stadtverwaltung, sowie den Stadtwerken für die aufgeschlossene und konstruktive Zusammenarbeit im abgelaufen Jahr.

Im vergangenen Jahr hieß es 162 mal „Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Röthenbach“. Diese stattliche Zahl setzte sich aus 54 Brandeinsätzen, 89 technische Hilfeleistungen, 5 ABC-(Gefahrgut) Einsätzen, 5 sonstigen Tätigkeiten, sowie 9 Sicherheitswachen zusammen. Bei diesen Einsätzen kam es zu einer beachtlichen Einsatzdauer von knapp 320 Stunden, was bei durchschnittlich 12 Feuerwehrleuten pro Einsatz einer Summe von ca. 3800 Einsatzstunden entspricht. Die enorme Höhe an Einsatzstunden resultiert zu einem gewichtigen Teil aus dem Einsatz anlässlich der Schneekatastrophe in Berchtesgarden. So dankte Kommandant Martin Knorr der Mannschaft für die jederzeitige Einsatzbereitschaft, sowie der zusätzlichen Teilnahme an Übungen, Sonderausbildungen, Vereinstätigkeiten, Kameradschaftspflege, Wartung der Ausrüstungsgegenstände und Pflege der Fahrzeuge. Um diese Einsätze bewältigen zu können und technisch auf dem aktuellen Stand zu sein, sind Neuanschaffungen unumgänglich. Hier bedankte sich Kommandant Martin Knorr nochmals explizit bei Bürgermeister Klaus Hacker und den Damen und Herren des Stadtrates, die alljährlich die finanziellen Mittel zur Verfügung stellen um die benötigten Ausrüstungsgegenstände zu beschaffen.

Die gesellschaftlichen Aktivitäten kamen auch im Jahr 2019 nicht zu kurz. So beteiligte sich die Feuerwehr am Weihnachtsmarkt, stellte eine Marschgruppe beim Blumenfest und war bei zahlreichen weiteren Veranstaltungen der Stadt aktiv.

In seinem Bericht ging Kommandant Martin Knorr noch ausführlich und detaillierter auf erfolgte Beschaffungsmaßnahmen, abgelegte Leistungsprüfungen, Veranstaltungsbeteiligungen, Einsatzberichte, bestandene Lehrgänge und Kameradschaftspflege ein.

Besonders hervorzuheben ist hierbei die Modernisierung der Feuerwache. Unter anderem wurde die Waschanlage fertig gestellt, eine neue Abgasabsauganlage installiert und die Hallentore ausgetauscht.

Auch unsere Jugendfeuerwehr hatte 2019 wieder ein ereignisreiches Jahr. So absolvierten Sie zahlreiche Übungen und zeigten ihr Können unter anderem am Berufsfeuerwehrtag.

Im Anschluss überbrachte der 1. Bürgermeister Klaus Hacker die herzlichsten Grüße der Stadt und des Stadtrates. Er dankte allen Einsatzkräften für ihr Engagement zum Wohle der Stadt und ihrer Bürger. Besonders bedankte er sich für die gute Zusammenarbeit zwischen dem Kommandanten Martin Knorr und der Stadt Röthenbach. Die Unterstützung der Stadt sicherte er der Feuerwehr auch weiterhin zu und brachte den Wunsch zum Ausdruck, dass die Feuerwehrmänner stets gesund und wohl behalten wieder von den Einsätzen zurückkommen mögen. Besonders erfreut zeigte er sich über die Jugendfeuerwehr, welche er extra noch lobend hervorhob.

Anschließend gab es einen Rückblick auf die finanziellen Geschehnisse des vergangenen Jahres und die einstimmige Entlastung des Kassiers.

Erfreut zeigte sich der Kommandant Martin Knorr, als er die Feuerwehrmänner Christian Werner und Lukas Neumeyer für ihre 10 Jahre aktiven Dienst, sowie Dietmar Steger und Harald Rist für 40 Jahre aktiven Dienst auszeichnen konnte. In seiner Laudatio ging er auf den „Feuerwehr-Lebenslauf“ der Kameraden ein und bedankte sich herzlich für die aktive Unterstützung und ihre Einsatzbereitschaft.

Das die intensive und gute Ausbildung Früchte trägt, wurde deutlich, als der Kommandant 42 Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden zu bestandenen 15 Lehrgängen gratulieren konnte.

Feuerwehren und Karl-Heller-Stift proben Ernstfall

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RÖTHENBACH – Verrauchte Flure, um Hilfe rufende Personen und ein Großaufgebot an Rettungskräften – unter möglichst realistischen Bedingungen haben das Wohn- und Pflegeheim Karl-Heller-Stift, Feuerwehr und BRK im Oktober den Ernstfall geprobt. Mit einer Nebelmaschine wurde dabei ein Brand im ersten Obergeschoss simuliert, bei dem mehreren Menschen der Fluchtweg abgeschnitten war. Bei der Einsatzübung waren als Beobachter auch Thomas Staudigl von der Stadtmission Nürnberg, dem Träger der Einrichtung, und von der Stadt Röthenbach 3. Bürgermeister Thiemo Graf anwesend.

Die Alarmierung der Einsatzkräfte erfolgte, nachdem durch den Qualm die hauseigene Brandmeldeanlage ausgelöst und die Meldung bei der Integrierten Leitstelle in Nürnberg aufgelaufen war. Von der Feuerwache im nahen Gewerbegebiet Mühllach rückten daraufhin kurz nacheinander der gesamte Löschzug, der Rüstwagen sowie der Gerätewagen Logistik mit Blaulicht und Martinshorn aus. Die Einsatzleitung oblag Kommandant Martin Knorr.

Zu diesem Zeitpunkt war den Einsatzkräften lediglich bekannt, dass die automatische Brandmeldeanlage Alarm geschlagen hatte. Die tatsächliche Lage musste durch den Angriffstrupp zunächst erkundet werden. Dabei zeigte sich, dass im südlichen Gebäudetrakt größere Bereiche verraucht und Menschen in akuter Gefahr waren, mindestens eine Person lag während der Erkundung bereits bewusstlos im Brandrauch. Aufgrund dieser Lage forderte der Einsatzleiter über die Leitstelle Nürnberg umgehend weitere Rettungskräfte an, worauf auch die Feuerwehr Renzenhof und weitere Einheiten des Rettungsdienstes nachalarmiert wurden.

Im Verlauf der etwa zweistündigen Einsatzübung wurden durch die Feuerwehr insgesamt 12 Personen aus dem Brandbereich gerettet und durch den anwesenden Rettungsdienst vor Ort erstversorgt. Besonders gefordert waren dabei die Atemschutzgeräteträger, die bewusstlose und nicht mehr gehfähige Personen aus dem Gefahrenbereich tragen mussten. Zwei Personen wurden mit der Drehleiter über eine Schleifkorbtrage von einer Dachterrasse schonend in Sicherheit gebracht. Darüber hinaus musste der betroffene Brandabschnitt komplett geräumt werden, in der nahen Karl-Diehl-Halle wurde dazu für die Bewohner eine Sammelstelle eingerichtet.

Eine besondere Herausforderung für alle eingesetzten Kräfte war die vergleichsweise große Anzahl an Verletzten und Betroffenen, die gleichzeitig Hilfe benötigten und teils laut um Hilfe riefen. Im Einsatz waren rund 90 Einsatzkräfte der Feuerwehren Röthenbach und Renzenhof, der BRK-Bereitschaften Röthenbach und Feucht, der Wasserwacht Röthenbach sowie Einsatzleit- und Unterstützungsgruppen des Rettungsdienstes.

Für Kommandant Martin Knorr sind solche Einsatzübungen ein fester Bestandteil der Aus- und Weiterbildung. Die Feuerwehr sei darauf angewiesen, den Ernstfall in den Röthenbacher Einrichtungen regelmäßig üben und das Zusammenspiel mit anderen Rettungsorganisationen proben zu können: „Daher gilt mein besonderer Dank dem Karl-Heller-Stift unter der Leitung von Ursula Esslinger und Angelo Schramm sowie den Statisten des BRK, durch die das Szenario unter realitätsnahen Bedingungen stattfinden konnte.“

Bericht & Bilder: FF Röthenbach

Schweißtreibende Einsatzübung im Altenheim

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RÖTHENBACH – Diese Einsatzübung am 10. April dürfte nicht nur den Rettungskräften von Feuerwehren und Bayerischem Roten Kreuz die Schweißperlen ins Gesicht getrieben haben, sondern auch dem Personal im Altenheim St. Michael in der Randstraße. Denn diese wussten nichts von der Übung und waren plötzlich mit einem Alarm der installierten Brandmeldeanlage konfrontiert. Heim- und Einsatzleitung wollten damit unter möglichst realen Bedingungen den Ernstfall üben.

Der Fachbereich Brand und Kommandant Martin Knorr hatten sich in Abstimmung mit der BRK-Bereitschaft Röthenbach und der Heimleiterin Ute Streng das Szenario für einen größeren Einsatz ausgedacht. Im Kellergeschoss wurde ein Umkleideraum künstlich verqualmt, so dass die Brandmeldeanlage auslöste und im Haus Feueralarm gegeben wurde. Damit wurden gemäß Übungsplan die Feuerwehren Röthenbach, Haimendorf und Renzenhof sowie das BRK Röthenbach zum Altenheim beordert und begannen mit der Brandbekämpfung. Unklar war zu diesem Zeitpunkt, ob sich noch Personen im Brandbereich aufhalten. Parallel zum Löschangriff wurde daher auch eine ausgiebige Suche eingeleitet, in deren Verlauf zwei Personen aus dem verrauchten Bereich gerettet werden mussten. Zu Verzögerungen kam es, als während ein Atemschutzgeräteträger während des Löschangriffs im Gefahrenbereich zusammenbrach und durch seinen Kollegen und den bereitstehenden Sicherheitstrupp gerettet werden musste.

Eine besondere Herausforderung für alle Einheiten war eine angenommene Brandausbreitung und weitere Einsatzaufträge, die in rascher Abfolge hinzukamen. So musste die Wasserversorgung durch zwei Schlauchleitungen aus dem nahen Röthenbach sichergestellt und drei weitere Personen gerettet werden – zwei Bewohner und ein im Gelände verunfallter Feuerwehrkamerad. Zum Einsatz kamen hier sowohl die Drehleiter, als auch tragbare Leitern und eine Schaufeltrage. Die insgesamt sechs Verletzten wurden von den Feuerwehren an das BRK übergeben, das die weitere medizinische Behandlung übernahm.

Kommandant Martin Knorr lobte im Anschluss die gute Zusammenarbeit, betonte aber auch, dass die Übung einige Punkte gezeigt habe, an denen man noch arbeiten müsse und werde. „Genau dafür sind solche Übungen da.“ Auf Einladung von Ute Streng konnten sich alle Einsatzkräfte nach getaner Arbeit in der Kantine noch einmal stärken – ein herzliches Dankeschön für diese Gastfreundschaft!

Auf der Rückfahrt zum Gerätehaus kam das Einsatzleitfahrzeug noch zu einer Unfallstelle am Kinoberg hinzu. Gemeinsam mit der Besatzung des Rüstwagens, die von der Feuerwache anrückte, dauerte dieser Einsatz zweieinhalb Stunden und damit bis Mitternacht. Die Feuerwehr übernahm auf Anordnung der Polizei die Ausleuchtung der Unfallstelle für einen Gutachter und unterstützte bei den Bergungsarbeiten.

Bericht & Bilder: FF Röthenbach

Gemeinsame Einsatzübung bei der Firma Linde

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RÖTHENBACH – Am Mittwoch, den 27. März 2019 übten die Feuerwehren Röthenbach/Pegnitz und Diepersdorf gemeinsam mit der BRK-Bereitschaft Röthenbach in der neuen Produktionsstätte der Firma Linde im Röthenbachtal. Angenommen wurde zunächst die Alarmierung der Einsatzkräfte nach Auslösung der Brandmeldeanlage (BMA). Vor Ort waren Feuerwehr und Rettungsdienst allerdings mit einem größeren Einsatzszenario konfrontiert.

Gemäß Übungsszenario rückte die FF Diepersdorf als erste Einheit auf das Produktionsgelände vor und führte die Lageerkundung durch. Die erste Befragung des Sicherheitsingenieurs und Betriebsleiter am Eingang zum Betriebsgelände ergab, dass sich acht Personen am definierten Sammelplatz eingefunden hatten, die Anlage selbst in einem Sicherheitszustand gefahren war und nach aktuellem Stand zwei Mitarbeiter vermisst werden.

Im Rahmen der Erkundung stellte der Zugführer fest, dass zwei Schadenstellen vorlagen: Im westlichen, hinteren Teil des Geländes war ein Gabelstaplerfahrer durch den Alarm aufgeschreckt. Der Fahrer transportierte Fässer, welche von der Gabel gefallen waren und eine Person unter sich begraben hatte. Zu diesem Zeitpunkt war der Inhalt der Fässer unklar, so dass der Gefahrenbereich zunächst abgesperrt und parallel die Personenrettung eingeleitet wurde. Im hinteren östlichen Teil der Anlage war der zweite Vermisste aufgefunden worden. Eine weitere Erkundung in dem Gebäude war nicht möglich, denn zum einen qualmte es stark aus dem Gebäude und die CO2 Melder hatten ebenfalls angeschlagen. Aufgrund der Produktion von Trockeneis in dem hinteren Teil des Geländes, war die Vermutung, dass hier eine erhöhte CO2 Konzentration vorhanden war.

Unter der Leitung von Kommandant Martin Knorr (FF Röthenbach) wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet, um beide Personen möglichst rasch retten zu können. So konzentrierte sich die FF Diepersdorf unter Atemschutz auf die Rettung des verunglückten Mitarbeiters unter den Fässern.Anschließend wurde die Identifizierung der Fässer vorgenommen. Rasch konnte zum einen der Stoffinhalt festgestellt werden und zum anderen gab es die Rückmeldung, dass die Fässer wahrscheinlich leer sind. Als Vorsichtsmaßnahme (angenommenes Szenario) wurde der Rüstwagen der FF Röthenbach dem Zug der FF Diepersdorf zugeteilt, um die Abdichtung der naheliegenden Gullydeckel vorzunehmen. Die FF Röthenbach übernahm mit zwei Atemschutztrupps die Rettung der vermissten Person im Bereich des Betriebsgebäudes. Beide Personen wurden von den Feuerwehren aus dem Gefahrenbereich gebracht und dem BRK zur weiteren Behandlung übergeben.

Ferner hatten die Kameraden der beiden Feuerwehren weitere Aufgaben außerhalb des Gefahrenbereich zu bewältigen. So wurden weitere Gebäude und das Gelände auf potentielle Vermisste untersucht und ein Einweiser an der Abzweigung Zufahrt zum Gelände und der LAU 15 positioniert um möglich nachrückende Kräfte einzuweisen und den Bereitstellungsplatz an der LAU 15 zu koordinieren. Ferner wurden während des laufenden Einsatzes immer wieder kurze Absprachen mit den Einheitsführern durchgeführt und ein Einsatztagebuch sowie eine Lagekarte geführt. Die Atemschutzüberwachung wurde in jedem Einsatzabschnitt selbstständig organisiert und für die eingesetzten Atemschutzgeräteträger ein Sicherheitstrupp gestellt. Nach knapp einer Stunde wurde der Übungseinsatz beendet. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto und einer Einsatznachbesprechung bot der Sicherheitsingenieur noch eine Führung für die Feuerwehrkameraden an.


Bericht: FF Röthenbach
Bilder: FF Diepersdorf

Mehrtägiger Einsatz des Hilfeleistungskontingentes in Berchtesgaden

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Ungewöhnlich starke Schneefälle in kurzer Zeit haben Anfang Januar in Teilen Bayern zu teils chaotischen Verhältnissen und unzähligen Einsätzen von Rettungskräften geführt. Der auf 1.100 Metern gelegene Ort Buchenhöhe (Markt Berchtesgaden) war zeitweise von der Außenwelt abgeschnitten, die 350 Einwohner – unter ihnen viele Kinder und Jugendliche – mussten über Kettenfahrzeuge der Bundeswehr (Panzer) versorgt werden. In vier Landkreisen, darunter im Berchtesgadener Land, wurde Katastrophenalarm ausgelöst und Einsatzkräfte bis aus Mittelfranken und dem nahen Österreich in die Schneegebiete beordert.

Am Sonntag, den 13. Januar 2019 erreichte der Marschbefehl nach Berchtesgaden gegen Mittag auch das Hilfeleistungskontingent im Landkreis Nürnberger Land. Das Kontingent setzt sich aus Einsatzkräften und Fahrzeugen zahlreicher Feuerwehren des Landkreises zusammen und rückt im Ernstfall gemeinsam in das Einsatzgebiet aus. Die Feuerwehr Röthenbach stellte für dieses Hilfeleistungskontingent acht Feuerwehrmänner um Kommandant Martin Knorr, die sich mit Führungsfahrzeug (MTW), Gerätewagen Logistik (GW L1) und einem Löschgruppenfahrzeug (LF 20/10) um 02.30 Uhr im Konvoi auf dem Weg nach Buchenhöhe machten. 

Die Feuerwehren aus dem Nürnberger Land waren dabei ausschließlich in Buchenhöhe eingesetzt, um die gewaltigen Schneemassen von den Dächern zu räumen und ein mögliches Einstürzen zu verhindern. Vor Ort befindet sich ein Gesundheits- und Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche mit mehreren angeschlossen Schulen und Wohnräumen des Internats. Vor allem zum Schutz dieser Einrichtungen waren die Kräfte ab Montagvormittag (14.01.2019) eingesetzt.

Begleitend von andauernden, heftigen Schneefällen räumten die Helfer in Handarbeit betroffene Dächer. Um die eingesetzten Kräfte vor Unfällen zu schützen, wurden die Gebäude zuvor ausgiebig erkundet und Dachfenster, Lichtkuppeln und ähnliche Stellen gut sichtbar markiert. Gleichzeitig wurden alle Einsatzkräfte mit Gurten und Leinen gegen einen möglichen Absturz gesichert. Auch die Feuerwehr Röthenbach hält dazu ständig zwei Gerätesätze Absturzsicherung bereit, die in Buchenhöhe verwendet wurden. Bei der Räumung kamen auch zwei Drehleitern der Feuerwehren Schwaig und Schwarzenbruck zum Einsatz.

Da absehbar war, dass der Einsatz länger als geplant dauern würde und neue, frische Einsatzkräfte benötigt werden, plante die Einsatzleitung ab Dienstag (15.01.2019) den kompletten Austausch des Hilfeleistungskontingentes. Am Dienstagabend erfolgte der Marschbefehl für den so genannten 2. Abmarsch. Während das erste Kontingent am Mittwochabend in das Nürnberger Land zurückkehrte (nur 8 Einsatzkräfte blieben vor Ort), rückte am Donnerstagmorgen um 6.00 Uhr das zweite Kontingent mit 157 Feuerwehrangehörigen und 26 Fahrzeugen nach Buchenhöhe ab. Von der Feuerwehr Röthenbach kamen nun zusätzlich auch das Mehrzweckfahrzeug (MZF) und die Drehleiter (DLK 23/12) mit Besatzungen (unter ihnen auch zwei Kameraden der Ortsfeuerwehren aus Haimendorf und Renzenhof) zum Einsatz.

Aufgeteilt in fünf Züge setzten die Helfer die mühsame Arbeit auf den Dächern – unterstützt von den Drehleitern der Feuerwehren Feucht, Röthenbach und Strasswalchen(Österreich) – fort. Kräftezehrend waren zum einen die Schneemengen, die sich auf ein bis zwei Metern auftürmten, und zum anderen die Schwere des Schnees – so manche Schaufel überlebte den Einsatz nicht sehr lange. An fast allen Gebäuden schob sich der Schnee bis zu einem Meter über die Dachkante hinaus. Auch hier kamen die Drehleitern zum Einsatz: Mit Schaufeln und sogar Stichsägen wurden die Überhänge entfernt.

Der gesamte Einsatz vor Ort wurde durch die Führungskräfte des Landkreises Nürnberger Land um Kreisbrandrat Norbert Thiel und Kreisbrandinspektor Peter Schlerf koordiniert. Durch die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL), die sich aus Mitgliedern verschiedener Feuerwehren zusammensetzt, wurde dazu eine Einsatzzentrale eingerichtet. Die UG-ÖEL übernimmt beispielsweise den Funkverkehr, übermittelt Einsatzaufträge und führt eine Lagekarte des Schadensgebietes, so dass sich die Einsatzleitung auf die Führung des Einsatzes konzentrieren kann.

Neben dem Hilfeleistungskontingent der Feuerwehren aus dem Nürnberger Land waren auch verschiedene Ortsverbände des Technischen Hilfswerks (THW) und Einheiten der Bundeswehr sowie der Bundespolizei vor Ort.

Für das Hilfeleistungskontingent, und damit auch für die Feuerwehr Röthenbach, endete der Einsatz in Buchenhöhe mit der Aufhebung des Katastrophenalarms am Samstag (17.01.2019), um 12 Uhr. Am frühen Abend kehrten alle Einsatzkräfte zurück zu ihren Stützpunkten. Bis 21 Uhr waren die letzten Kräfte noch damit beschäftigt, Fahrzeuge und Geräte wieder einsatzbereit zu machen. Durch den mehrtägigen Einsatz sind Schäden an zwei Fahrzeugen aufgetreten, einzelne Ausrüstungsgegenstände müssen ersetzt und vor allem die beiden Gerätesätze Absturzsicherung geprüft, komplettiert und wieder einsatzbereit gemacht werden. Damit waren unsere Gerätewarte noch über mehrere Tage beschäftigt.

Die Feuerwehr Röthenbach bedankt sich bei allen eingesetzten Feuerwehren und Hilfsorganisationen für die sehr angenehme, kameradschaftliche und ausgesprochen gute Zusammenarbeit! Ein besonderer Dank geht dabei auch an die Feuerwehr Berchtesgaden, das CJD Berchtesgaden für die Unterbringung und großartige Verpflegung unserer Einsatzkräfte sowie an die daheimgebliebenen Kameraden, die weiterhin für die Sicherheit in Röthenbach gesorgt und in dieser Zeit bei vier Einsätzen (ein Brandeinsatz, zwei Verkehrsunfälle auf den Autobahnen und einem medizinischen Notfall) zur Stelle waren.

Einsatzdaten (nur FF Röthenbach):
Einsatzbeginn: 14.01.2019, 02.00 Uhr
Ort: Buchenhöhe, Berchtesgaden
Fahrzeuge: MTW (Mannschaftstransportwagen), MZF (Mehrzweckfahrzeug), Löschgruppenfahrzeug (LF 20/10 KatS), Gerätewagen Logistik (GW L1), Drehleiter (DLK 23/12)
Dauer: 138 Stunden

Weitere Berichte:
Feuerwehr Berchtesgaden
Kreisfeuerwehrverband Nürnberger Land

Übung vom 06.06.2018

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Was macht eine Feuerwehr, wenn sie die Chance zu einer Übung in einem Abrisshaus bekommt? Nun, das Haus wird ordentlich vernebelt und dann fahren ein paar große rote Autos vor. Das Training in echten Gebäuden ist immer ein Höhepunkt und dient der realitätsnahen Ausbildung. Endlich stand uns einmal wieder ein Objekt zur Verfügung (wir freuen uns über weitere Gebäude, in denen wir üben können. Angebote gerne per Mail an uns oder über Facebook…).

Das Szenario diesmal: Bei Arbeiten an einer Heizung ist es zu einem Kellerbrand gekommen. Die Feuerwehr Röthenbach wird daraufhin mit der Meldung „Rauch aus Wohnung“ alarmiert. Als das erste Löschfahrzeug eintrifft, ist die Lage dramatischer als angenommen. Insgesamt fünf Personen (eine Puppe, der echte und gespielte Hauseigentümer sowie drei Mitglieder der Jugendfeuerwehr) werden vermisst bzw. rufen an Fenstern im 1. Obergeschoss um Hilfe. Ihnen ist der Fluchtweg durch das verrauchte Gebäude abgeschnitten.

Die Einsatzleitung setzt zur Menschenrettung und Brandbekämpfung u.a. mehrere Trupps unter Atemschutz, die Drehleiter, tragbare Leitern und einen Lüfter ein. Nach 45 Minuten wird „Feuer aus“ gegeben. Ein „Kind“ kollabiert im Zuge der Rettungsaktion und wird liegend über die Drehleiter gerettet.

Für realistische Bedingungen sorgte die starke Verrauchung des Gebäudes. So herrschte in dem verwinkelten Keller komplette Nullsicht und erschwerte die Arbeit erheblich. Die Bilder geben einen guten Eindruck von der Lage. Ein großes Dankeschön geht dabei an die Feuerwehren Rückersdorf und Schwaig, die uns jeweils eine Nebelmaschine zur Verfügung gestellt haben. Es hat sich gelohnt 🙂

Bericht & Bilder: FF Röthenbach

Schaumübung DLK und Großlüfter

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Zusammen haben wir mit der Feuerwehr Diepersdorf am gestrigen Samstag geübt, wie wir mit der Drehleiter (FF Röthenbach) und dem Großlüfter (FF Diepersdorf) große Mengen Schaum auf einen Brandherd aufbringen können. Damit lassen sich beispielsweise Brände in Industriegebäuden bekämpfen. Weitere Gemeinschaftsübungen werden folgen. Einen ausführlichen Bericht mit weiteren Fotos und einem interessanten Video findet ihr auf der Internetseite der FF Diepersdorf.

http://www.ff-diepersdorf.de/…/…/sj/2018/04/29/news/527.html

Feuerwehr stellt neues Großtanklöschfahrzeug in Dienst

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Mit einem Festakt vor der Karl-Diehl-Halle hat die Freiwillige Feuerwehr Röthenbach im April ein neues Tanklöschfahrzeug „TLF 4000“ in Dienst gestellt und sieben Feuerwehrmänner aus Röthenbach, Haimendorf, Renzenhof und der Werkfeuerwehr Graphite Cova für ihren langjährigen Einsatzdienst geehrt. Neben Landrat Armin Kroder, Ersten Bürgermeister Klaus Hacker und Kreisbrandrat Norbert Thiel waren Freunde der drei Partnerfeuerwehren aus Les Clayes-sous-Bois (Frankreich), Bad Gleichenberg (Österreich) und dem sächsischen Werdau zu Gast in Röthenbach.

Das neue Feuerwehrfahrzeug ersetzt ein Großtanklöschfahrzeug (TLF 24/50) aus dem Jahr 1990, das 28 Jahre zuverlässig seinen Dienst bei der Röthenbacher Wehr verrichtet hat. Mit der Neubeschaffung hat Kommandant Martin Knorr auch eine wichtige taktische Veränderung vorgenommen. Während das Vorgängerfahrzeug vor allem bei besonderen Schadenslagen (z.B. Wald- und Flächenbrände, größere Fahrzeug- und Gebäudebrände) zum Einsatz kam, rückt das neu beschaffte Tanklöschfahrzeug TLF 4000 aufgrund seiner größeren technischen Möglichkeiten nun standardmäßig zu Gebäudebränden und auch schweren Verkehrsunfällen aus. Es ist unter anderem mit einem Löschwassertank von 4.500 Litern, zwei Schaummitteltanks mit zusammen 500 Litern und einem Wasserwerfer auf dem Dach ausgestattet. Die moderne Fahrzeugpumpe kann Schaum so dosiert zumischen, dass Brände noch effizienter als bisher bekämpft werden können.

Landrat Armin Kroder betonte in seinem Grußwort: „Der Satz: Die Feuerwehr bekommt heute ein Geschenk – ist falsch. Vielmehr wird die Feuerwehr Röthenbach mit einem modernen Einsatzmittel ausgestattet, das sie braucht, um der Bevölkerung wirksam helfen zu können.“ Der Wert des Fahrzeugs ergebe sich allerdings erst, weil es auch Frauen und Männer gebe, die es im Ernstfall bedienen. Der Landkreis Nürnberger Land und der Freistaat Bayern hatten sich an der Anschaffung des Fahrzeugs durch die Stadt Röthenbach mit jeweils einem Drittel der Kosten beteiligt. Auch Erster Bürgermeister Klaus Hacker bedankte sich für das Engagement, bevor er feierlich den symbolischen Fahrzeugschlüssel an die Feuerwehr übergab.

 

Im Rahmen des Festakts ehrten Kommandant Martin Knorr und die Kommandanten der Feuerwehren Haimendorf, Renzenhof und Graphite Cova sieben Feuerwehrmänner für 25 und 40 Jahre aktiven Dienst. Aus Röthenbach blicken Gerhard Schopper und Norbert Vogel auf 25 Jahre Einsatzerfahrung zurück. Beide haben alle gängigen Ausbildungen durchlaufen und engagieren sich in vielfältiger Weise. Gerhard Schopper wurde für seine Verdienste um die deutsch-französische Freundschaft mit der Verdienstmedaille des Feuerwehrdepartements Yveline ausgezeichnet, Norbert Vogel trägt als Fahrzeugmaschinist und Gerätewart besondere Verantwortung. Ebenfalls für ein Vierteljahrhundert wurden Markus Buchner (FF Renzenhof) und Jürgen Wiesinger (WF Graphite Cova) geehrt.

 

Stolze 40 Jahre können Bernd Thiel (FF Röthenbach), Gerhard Eckstein (FF Haimendorf) und Andre Schlenk (WF Graphite Cova) vorweisen. In ihren Feuerwehren haben sie im Laufe der Jahre eine Vielzahl an Lehrgängen abgeschlossen, Andre Schlenk wurde für seine Leistungen im Oktober 2015 in den Rang eines Löschmeisters erhoben und ist als Führungskraft eingesetzt. Auch Bernd Thiel hat für die Freundschaftspflege zu den französischen Kameraden mit dem Dipl. d’honneur de bronze eine hochrangige Auszeichnung erhalten.

Bereits am Vorabend hatte die Feuerwehr Röthenbach mit den Gästen aus den Partnerfeuerwehren die seit 50 Jahren bestehende Freundschaft zur Wehr in Frankreich gebührend gefeiert. Der frühere Kommandant Klaus Keim blickte in einem Vortrag auf zahlreiche Begegnungen in Röthenbach und Les Clayes-sous-Bois zurück. Für sein langjähriges Wirken an der Spitze ernannte ihn sein Nachfolger Martin Knorr nun zum Ehrenkommandanten der Feuerwehr Röthenbach.

Bericht & Bilder: FF Röthenbach

Jugendfeuerwehr geht ins Kino

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Am 17.02.2018 hat unsere Jugendfeuerwehr einen Ausflug ins Kino nach Nürnberg unternommen.

Hier konnten die Gutscheine der Feuerwehren Schwaig und Behringersdorf, welche zum 5-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr Röthenbach überreicht wurden, sehr gut verwendet werden.

Vielen Dank nochmal an die Kameraden der beiden Feuerwehren!

Bericht und Bilder: FF Röthenbach

Graphite COVA GmbH unterstützt Jugendfeuerwehr Röthenbach

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Bild: v. links nach rechts, M. Knorr, N. Deshpande, T. Noss, Mitglieder unserer Jugendfeuerwehr, H. Renner, S. Irmscher, M. Donner.

 

Röthenbach – Zu Beginn des Jahres ist die Abteilung Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Röthenbach a. d. Pegnitz, mit einem Satz neuer T-Shirts ausgestattet worden.

Stellvertretend für die Ortsansässige Firma Graphite COVA GmbH haben Geschäftsführer Nitin S. Deshpande und Prokurist Helmut Renner, die neue Ausstattung überreicht und sich damit für die gute Zusammenarbeit mit ihrer Werksfeuerwehr bedankt!

Die dunkelblauen Shirts sind auf der Vorderseite mit dem Stadtlogo und auf der Rückseite mit dem Schriftzug „Jugendfeuerwehr“ gekennzeichnet.

Kommandant Martin Knorr bedankte sich bei der Geschäftsführung der Graphite COVA GmbH für die Unterstützung und die Förderung der Jugendfeuerwehr.

Unsere Jungendarbeit hat einen hohen Stellenwert und unsere Jugendwarte Christian Piech und Sven Irmscher würden sich freuen, dich (Jugendliche ab dem 12. Lebensjahr) in unserer Feuerwehr Röthenbach begrüßen zu dürfen.

Infos auf unserer Webseite: http://ffw.roethenbach.de/jugendfeuerwehr/

Bericht & Bild: FF Röthenbach

Jugendfeuerwehr-Übung am 03.02.2018

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An diesem Tag stand das Thema „einfache THL“ auf dem Plan.

1. Thema war Knoten und Stiche.

2. Thema war Vermisstensuche/Hebel/Unterbau

Hierzu wurde eine vermisste Person in einem Waldstück gesucht.

Diese Person war bei einem Spaziergang von einem umfallenden Baum getroffen und eingeklemmt worden.

Die Jugendfeuerwehrler mussten mit Hebeln und Unterbaumaterial die Person befreien.

Anschließend wurde die Person erstversorgt und aus dem Waldstück zu den Fahrzeugen transportiert.

3. Thema war der Umgang mit der Bügelsäge

Hier wurde der besagte umgefallene Baum in kleine Stücke zersägt.

Bilder: FF Röthenbach

Nachruf Ehrenkommandant Kurt Bittermann

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Im Alter von 88 Jahren ist Kurt Bittermann, Ehrenkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Röthenbach, verstorben. Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme gelten seiner Familie. An der Trauerfeier haben auch Abordnungen der Kreisbrandinspektion des Landkreises Nürnberger Land, der Freiwilligen Feuerwehr Röthenbach sowie der Freiwilligen Feuerwehr Bad Gleichenberg teilgenommen.

Freiwillige Feuerwehr Röthenbach

Kurt Bittermann trat im Alter von 17 Jahren in die Feuerwehr Röthenbach ein und leistete seit 21. Januar 1946 aktiven Feuerwehrdienst. Von 1962 bis 1989 war er Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Röthenbach. Neben den nationalen und internationalen Auszeichnungen, die ihm verliehen wurden, sind insbesondere das Steckkreuz des Feuerwehrehrenzeichens und das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Silber zu erwähnen.

In den Jahren 1987/1988 ließ die Stadt Röthenbach im Gewerbegebiet Mühllach unsere neue Feuerwache errichten. Dieses für die damalige Zeit große Bauprojekt hat Kurt Bittermann maßgeblich und mit Weitsicht begleitet. 1988, Kurt Bittermann hatte die damals geltende Altersgrenze noch nicht erreicht, fand die Einweihung statt. Gleichzeitig leitete er den bevorstehenden Kommandantenwechsel ein. Mit Erreichen der Altersgrenze musste er im Januar 1989 aus dem aktiven in den passiven Mitgliederstand übertreten, gehörte aber weiter der Wehr an. Er hat seiner Feuerwehr stets die Treue gehalten und nahm weiterhin sehr rege am Vereinsleben teil. Aufgrund seines außerordentlichen Engagements und seiner großen Verdienste um das Feuerwehrwesen wurde er im Jahr 1990 zum Ehrenkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Röthenbach ernannt.

Sein Nachfolger, Klaus Keim, hat in seinem Sinne die freundschaftlichen Verbindungen zu den Feuerwehren in Les Clayes sous Bois und Bad Gleichenberg intensiv weiter gepflegt und mit der weiteren Freundschaft zur Freiwilligen Feuerwehr Werdau ausgebaut.

Feuerwehr Les Clayes sous Bois, Frankreich

1967 haben unter Mitwirkung des Altbürgermeisters und Ehrenmitglieds der Feuerwehr Röthenbach, Hubert Munkert, der damalige Kommandant der Feuerwehr Les Clayes sous Bois, André Vitcoq, und Kurt Bittermann den Grundstein für eine deutsch–französische Feuerwehrfreundschaft gelegt. Der Feuerwehr Röthenbach wurde 1986 die Ehrenbürgerurkunde der Partnerstadt Les Clayes sous Bois verliehen. So kann man in diesem Jahr auf eine 50-jährige Feuerwehrfreundschaft zurückblicken. Auch durch diese seine Aufgeschlossenheit für den Gedanken der Partnerschaft konnte sich Kurt Bittermann bei der französischen Feuerwehr viele Freunde machen. Er wurde deshalb mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold des Departements Yvelines ausgezeichnet.

Freiwillige Feuerwehr Bad Gleichenberg, Österreich

1982 stellten die damaligen Kommandanten Volker Karl und Kurt Bittermann die Weichen für eine deutsch–österreichische Feuerwehrpartnerschaft. Auch bei dieser Freundschaft mit der steirischen Partnergemeinde können die Kameraden der Feuerwehren Bad Gleichenberg und Röthenbach auf viele gegenseitige Besuche zurückblicken. Für die freundschaftlichen Verbindungen über Landesgrenzen hinweg wurde Kurt Bittermann das Verdienstzeichen der Stufe 1 des Landesfeuerwehrverbandes Steiermark verliehen.

Mit großer Wertschätzung sagen heute die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Röthenbach, der Freiwilligen Feuerwehr Bad Gleichenberg und der Feuerwehr Les Clayes sous Bois nochmals aufrichtig: Danke.

Leistungsprüfung THL am 23.09.2017

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Zwei Gruppen der Feuerwehr Röthenbach legten am Samstag, den 23.09.2017 die Leistungsprüfung im Bereich der Technischen Hilfeleistung mit Erfolg ab.…   Wir sind stolz auf euch!

Bericht & Bilder: FF Röthenbach

Blumenfest 2017

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Zum 79. Blumenfest hat die Feuerwehr Röthenbach mit der bekannten Zeichentrickfigur Fred Feuerstein ein aufwändiges Motiv präsentiert und damit den 7. Platz ergattert. Ein besonderes Dankeschön an unsere Freunde der Partnerfeuerwehr Werdau, die mit einer Delegation zu uns in die Pegnitzstadt gekommen sind und unsere Marschgruppe bereicherten. Während der Feierlichkeiten sorgte ein Einsatzbereitschaft mit einem Löschfahrzeug für die Sicherheit in Röthenbach.

Bericht & Bilder: FF Röthenbach

Jugendübung – Erst die Ausbildung, dann das Vergnügen!

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Am 22.07.2017 hatte unsere Jugendfeuerwehr ihren letzten und speziell auf die Feuerwehr ausgelegten Teil der Ersten Hilfe Ausbildung.

Nachdem es an diesem Tag sehr heiß war, durften sie sich im Anschluss noch gegenseitig eine ordentliche Abkühlung verpassen :-))

eine Runde „Feuerwehr-Fußball“

Bericht & Bilder: FF Röthenbach

Menschenkickerturnier in Haimendorf

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HAIMENDORF – Bei tropischen Temperaturen (über 30Grad Celsius) und in lockerer Atmosphäre kämpften in Haimendorf in diesem Jahr 10 Mannschaften um den begehrten Meistertitel beim Menschenkickerturnier der Freiwilligen Feuerwehr Haimendorf.

Hierbei trat die Freiwillige Feuerwehr Röthenbach wie jedes Jahr mit zwei Mannschaften an. In der Vorrunde belegte Röthenbach2 den ersten Platz der Gruppe B. Röthenbach1 ist nach der Vorrunde leider aus der Gruppe A ausgeschieden. Im Halbfinale trat Röthenbach2 gegen das Team „CSU Röthenbach“ an und schlug dieses mit 1:0.

Im Finale lieferte sich Röthenbach2 ein spannendes Finale mit NeuKuRiElkKo. Hierbei hat Röthenbach2 mit einem knappen 3:2 souverän gewonnen und konnte sich auch in diesem Jahr den riesigen Wanderpokal sichern.

Der Wanderpokal für den Sieger ging somit zum fünften Mal in Folge nach Röthenbach. Somit erfüllten die Titelverteidiger der letzten Jahre die hoch gesteckten Erwartungen.

Viel wichtiger aber waren auch in diesem Jahr wieder der Spaßfaktor und die Gastfreundschaft der Kameraden aus Haimendorf.

Es hat wieder viel Spaß gemacht! Wir freuen uns auf spannende Spiele im kommenden Jahr.

Bericht & Bilder: FF Röthenbach

150 Jahre FFW Altdorf

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Besuch bei den Kameraden der Feuerwehr Altdorf anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Altdorf am 25.06.2017.

Bericht & Bilder: FF Röthenbach

Atemschutzübung im Röthenbacher Freibad

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Die Atemschutzübung der Feuerwehr Röthenbach führte die Kameraden am 01.06.2017 in das Röthenbacher Freibad.

Dort wurde in den Technikräumen und den Anlagen der Wasseraufbereitung ein Brand inszeniert und es wurden in den stark verqualmten Räumen Personen vermisst. Während die Wasserversorgung aufgebaut wurde, bereiteten sich zwei Trupps mit Atemschutz vor, um zum einen gegen die Brände vorzugehen und zum anderen die vermissten Personen zu suchen. Während den Löscharbeiten mussten die Arbeiten unterbrochen werden, weil sich einer der Kameraden bei den Löscharbeiten „verletzt“ hat. Daher galt es zuerst den eigenen Kameraden aus dem Gefahrenbereich zu bringen, bevor sich die Trupps wieder den Lösch- und Sucharbeiten widmen konnten. Nachdem alle Brände gelöscht und alle Personen dem „Rettungsdienst“ übergeben wurden, mussten die Räumen noch belüftet werden.

Nach den Aufräumarbeiten, gab Kommandant Martin Knorr die Freigabe sich ins kühle Nass zu schmeißen (unter den wachsamen Augen der Bademeister).

Vielen Dank an die Stadt Röthenbach a.d.Peg. für die Benutzung der Örtlichkeiten und natürlich an die Bademeister.

Bericht & Bilder: FF Röthenbach

Sprechfunkausbildung im DB 2 Unterkreis

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SCHWAIG – In der Zeit vom 16. Mai bis 30. Mai 2017 fand im Feuerwehrhaus Schwaig ein Sprechfunklehrgang statt, an dem 18 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren aus Röthenbach, Schwaig, Behringersdorf und Haimendorf teilgenommen haben. Geschult wurde die Digitalfunktechnik und die Handhabung der analogen Fahrzeugfunkgeräte, damit die Kommunikation mit der Leitstelle sowie anderen Feuerwehrfahrzeugen während der Übergangszeit bis zur vollständigen Umstellung auf Digitalfunk reibungslos verläuft.

Neben Rechtsgrundlagen, physikalischen Grundlagen und Einblicken in die Einsatztaktik wurde vor allem Wert auf die Handhabung der Geräte und den Ablauf der Kommunikation gelegt. Die Sprechfunkausbildung ist u.a. ein Teil der Modularen Truppausbildung (MTA) die von den Feuerwehrdienstleistenden abzulegen ist. Weitere Teilnehmer an diesem Funklehrgang waren Kameraden mit der abgeschlossenen Truppführerausbildung.

Das erlernte Wissen wurde mit einer schriftlichen Prüfung am letzten Ausbildungsabend abgefragt bei der alle Teilnehmer mit guten Ergebnissen abgeschlossen haben. Eine gute Sprechfunkausbildung ist wichtig, um eine geordnete Kommunikation bei den Einsätzen sicherzustellen.

Kreisbrandmeister Klaus Keim bedankte sich bei den Funkausbildern Alexander Handfest, Martin Knorr und Thomas Endres für die Unterstützung bei der Ausbildung sowie bei der Feuerwehr Schwaig für die Bereitstellung von Gerätehaus und Gerätschaften. Weiter überbrachte er die besten Grüße und Glückwünsche der Kreisbrandinspektion und überreichte anschließend die Lehrgangszeugnisse.

An der Funkausbildung haben teilgenommen:
FF Röthenbach – Markus Jordan und Lukas Neumeyer;
FF Schwaig – Thomas Eichler, Yannick Fischlein, Steffen Köstler, Daniel Meier, Maximilian Noss und Florian Schuster;
FF Behringersdorf – Andreas Büttner, Dominik Kick, Florian Kick, Alexandra Leube, Maximilian Oberhäuser und Max Weber;
FF Haimendorf – Daniel Blendinger, Cedric Schobel, Christian Stark und Michael Wenzel.

Bericht und Bild: FF Röthenbach

Aufbaulehrgang THL im Dienstbezirk 2 absolviert

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RÜCKERSDORF / DB2 – Am 24. und 27. Mai 2017 fand im Gerätehaus Rückersdorf der Aufbaulehrgang THL des Dienstbezirkes 2 statt. Ziel des Lehrgangs ist es, in verschiedenen Einsatzübungen das erlernte Wissen aus dem Lehrgang Grundlagen THL, welcher Voraussetzung für den Besuch des Aufbaulehrganges ist, umzusetzen.

Am ersten Abend bestand der Schwerpunkt darin, die Gerätschaften am Ausbildungsstandort kurz zu besprechen und bei den Teilnehmern abzufragen, welche Erfahrungen sie seit dem absolvierten Grundlagenlehrgang gemacht haben. Aber auch die erste Einsatzübung stand bereits auf dem Ausbildungsplan. So mussten die Teilnehmer bei einem Tiefbauunfall erstmals ihr Wissen unter Beweis stellen.

Der zweite Ausbildungstag am 27. Mai 2017 stand dann komplett im Zeichen der Einsatzübungen, da sich der Bauhof in Rückersdorf an diesem Tag zum wahren Unglückmagnet für die Übungspuppen entwickelte. In mehreren Übungen waren eingeklemmte Personen in verschiedensten Lagen mit verschiedensten Geräten zu retten.

Ebenfalls im „Einsatz“ war der Rettungsdienst. Hierdurch konnten die Übungen noch realistischer dargestellt werden, da neben dem feuerwehrtechnischen Abarbeiten der Übungen auch noch die Kommunikation und die Abstimmung mit dem Rettungsdienst, so wie sie auch im Einsatzfall vorkommt, geübt werden konnte.

Am Ende konnten alle Teilnehmer ihre Teilnahmebescheinigung von Kreisbrandinspektor Friedrich Holfelder und Lehrgangsleiter Michael Brunner entgegen nehmen.

KBI Holfelder und Lehrgangsleiter Brunner dankten den Teilnehmern für ihr Engagement sich in Ihrer Freizeit für das Wohl der Bevölkerung weiterzubilden. Weiterhin bedankten Sie sich bei den Ausbildern Andreas Helm, Walter Kuffner und Florian Dierl, die einen solchen Lehrgang erst möglich machen, sowie beim Kommandanten der Feuerwehr Rückersdorf für die Zurverfügungstellung von Gerätehaus, Fahrzeug und Gerät.

Folgende Teilnehmer nahmen am Lehrgang teil:

  • Bernd Distler (FF Günthersbühl)
  • Tobias Egloffstein und Jonathan Heinz (FF Hüttenbach)
  • Nadine Lang und Sabine Weinmann (FF Lauf)
  • Dagmar Heid (FF Osternohe)
  • Ralf Dürrler, Stefan Kleinlein und Leonhard Hofmann (FF Röthenbach/Pegnitz)

Bericht und Fotos: Michael Brunner

Gewerbetag

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Da hat es der Wettergott gut mit uns gemeint: Bei strahlendem Sonnenschein haben zahlreiche Besucher am heutigen Sonntag den Weg zum Röthenbacher Gewerbetag gefunden. Die Feuerwehr Röthenbach präsentierte sich bei einem Tag der offenen Tür. Unsere Jugend hat dabei demonstriert, wie fatal es ist, brennendes Fett mit Wasser löschen zu wollen. Die gewaltige Stichflamme in der nachgebauten Küche ist auf einem Bild deutlich zu sehen. Schwere Brandverletzungen und eine ausgebrannte Küche wären die unvermeidliche Folge gewesen. Die Jungs und Mädels rückten mit einem Löschfahrzeug an und löschten den Brand mit drei Strahlrohren.

Bericht & Bilder: FF Röthenbach

Florian aus Mosaiksteinen

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Ein sechs Meter hoher, aus 15.000 verschiedenfarbigen Mosaiksteinen geschaffener „Florian“ schmückt seit Kurzem die straßenseitige Fassade der Feuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Röthenbach im Gewerbegebiet Mühllach. Die imposante Bildfigur ist ein echter Blickfang. Gestaltet und angebracht wurde sie vom langjährigen Blumenfestmotivbauer des DAV Röthenbach, Norbert Schmidt, der zuvor schon den Innenhof des Rathauses mit einem ebenfalls aus Mosaiksteinen gefertigten Stadt-/Landkreiswappen verschönert hat.

Nachdem sich der Verwaltungsrat der Röthenbacher Feuerwehr noch zu Zeiten des früheren Kommandanten Klaus Keim an der Spitze mit dem Projekt befasst hatte, begann Norbert Schmidt im September 2016 mit seinen Planungen bzw. Vorbereitungen. In diesem Frühjahr begann er mit den eigentlichen Arbeiten. Insgesamt investierte Norbert Schmidt ca. 700 Arbeitsstunden um sein Werk zu vollenden bzw. für den „Hingucker“ zu sorgen.

Norbert Schmidt, zu dessen Hobby auch das Malen zählt und der auch seinen privaten Garten mit Mosaiken und Malereien der vier Jahreszeiten verschönert hat, sieht sich selbst nicht als Künstler. „Ich möchte nur, dass den Leuten meine Geduldsarbeit gefällt. Der Florian an der Feuerwache ist mein bisher größtes Projekt“, so Norbert Schmidt.

Bericht & Bilder: FF Röthenbach

Weichenstellungen bei der Feuerwehr

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RÖTHENBACH –Bei einer Aktivenversammlung im April hat es bei der Führungsmannschaft und in der Verwaltung der Feuerwehr Röthenbach wichtige Weichenstellungen gegeben.

Kommandant Martin Knorr konnte seinen Stellvertreter Thomas Endres zum Zugführer der Feuerwehr Röthenbach ernennen. Damit verbunden ist die Beförderung zum Oberlöschmeister. Nach seinem Amtsantritt Mitte Februar hatte Thomas Endres schon im März an der Staatlichen Feuerwehrschule den zweiwöchigen Lehrgang erfolgreich absolviert. Ein Zugführer ist der „Chef“ einer größeren taktischen Feuerwehreinheit – in vielen Fällen ist der Zugführer gleichzeitig auch der Einsatzleiter der Feuerwehr. Bei der Feuerwehr Röthenbach müssen beide Kommandanten diese Ausbildung erfolgreich abschließen.

Als bisheriger Stellvertreter verfügt der neu gewählte Kommandant Martin Knorr bereits über alle erforderlichen Lehrgänge für seine verantwortliche Tätigkeit als Kommandant. Nun folgte die mit dem Amt verbundene Beförderung zum Brandmeister, zu der ihm Thomas Endres die Ernennungsurkunde überreichte.

Veränderungen gab es auch in der Verwaltung des Feuerwehrvereins. Der langjährige Schriftführer Gerhard Schopper stellte sich bei der turnusgemäßen Wahl nicht mehr zur Verfügung, um das Amt in jüngere Hände zu geben. Sein Nachfolger ist der bisherige Vertrauensmann Florian Preckwitz, für den Simon Gloege nachrückt. Kommandant Martin Knorr, der auch als Vorstand des Feuerwehrvereins fungiert, dankte den neu gewählten Kameraden für ihre Bereitschaft, sich auch in der Vorstandschaft zu engagieren. Dieser Dank gelte ganz besonders auch Gerhard Schopper für sein langjähriges Wirken sowie die Unterstützung, die er seinem Nachfolger bei der Einarbeitung zugesagt hat. Die Versammlung bestimmte zudem zwei neue Kassenprüfer.

Im Anschluss an die offizielle Aktivenversammlung nutzen die Kommandanten die Gelegenheit, mit der versammelten Mannschaft aktuelle Fragestellungen zu diskutieren.

Bericht & Bilder: FF Röthenbach

Feuerwehrgrabkreuz für Volker Karl, Bad Gleichenberg

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Unser steirischer Feuerwehrfreund, Ehrenabschnittsbrandinspektor Volker Karl, ist im Dezember 2015 verstorben. Eine Abordnung unserer Wehr hat an der Trauerfeier teilgenommen. Er legte im Jahr 1982 mit den Grundstein für die Freundschaft zwischen den Feuerwehren Bad Gleichenberg und Röthenbach. Als Zeichen unserer Anerkennung für seine intensive Pflege dieser langjährigen Feuerwehrpartnerschaft, wurde von Kommandant Klaus Keim im Nachhinein an seine Frau Gerti und seiner Familie ein Feuerwehrgrabkreuz mit Inschrift überbracht. Dieses wurde an der Ruhestätte unseres Feuerwehrfreundes Volker Karl angebracht.

Bericht & Bild: FF Röthenbach

Jugendfeuerwehr bekommt einen Jugendfeuerwehrwimpel

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Der vom Feuerwehrverein gestiftete Jugendfeuerwehrwimpel wurde von Kommandant Klaus Keim an der ersten Ausbildungsveranstaltung im Jahr 2017 an die Feuerwehranwärter Überreicht. Er wünschte den Jugendlichen für die Zukunft viel Glück mit dem eigenen Wimpel. Bei überregionalen Veranstaltungen wie z.B. Wettkämpfen, Zeltlagern, Ausflügen oder sonstigen Aktivitäten dient der Wimpel als Erkennungszeichen der Jugendfeuerwehr Röthenbach.

 

Die Jugendfeuerwehr Röthenbach wurde im Febr. 2011 gegründet. Derzeit besteht das Team aus 7 Jugendlichen, welche die Zukunft der aktiven Wehr darstellen und sichern sollen. Ohne den „eigenen Nachwuchs“ gestaltet sich die Gewinnung von neuen, aktiven Kameraden enorm schwierig. Wir hoffen, dass wir bald noch weitere Jugendliche für die Feuerwehr Röthenbach gewinnen bzw. begeistern und mit erfolgreicher Ausbildung in die aktive Mannschaft übernehmen können.

 

Bericht&Bild: FF Röthenbach

Überreichung der Lehrgangszeugnisse

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An der ersten Ausbildungsveranstaltung am 25.01. im Jahr 2017 wurde von Kommandant Klaus Keim den Feuerwehrkameraden die Urkunden für die im letzten Jahr bestandenen Lehrgänge überreicht. Die angenehme Pflicht ist es, den Lehrgangsteilnehmer zu ihren bestandenen Prüfungen zu gratulieren.

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Die Truppmannausbildung haben Markus Jordan, David Kaste, Stefan Kleinlein, Benny Rupprecht und Max Sammet erfolgreich abgeschlossen. An der Abschlussausbildung als Truppführer haben Lars Forstner, Markus Jordan, David Kaste, Stefan Kleinlein, Lukas Neumeyer, Benny Rupprecht, Max Sammet und Franz Seitz erfolgreich teilgenommen.

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Auf Dienstbezirksebene wurde von Max Sammet der Atemschutzgeräteträgerlehrgangbesucht und die Prüfung bestanden. Die Kameraden Ralf Dürrler, David Kaste und Stefan Kleinlein haben die Grundlagenausbildung in der technischen Hilfeleistung erfolgreich besucht. Den Aufbaulehrgang im Bereich der THL absolvierten Florian Dierl, Simon Gloege, Sven Irmscher und Florian Preckwitz. An der auf Dienstbezirks-Ebene durchgeführten Ausbildung als Träger von Chemieschutzkleidung (CSA) beteiligten sich Markus Jordan und Stefan Kleinlein. Weiter hat auf Landkreisebene Ralph Stöckel an der Schulung zur technisch-medizinischen Unfallrettung aus Fahrzeugen teilgenommen.

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Für die Maschinisten Christian Bieber, Thomas Dreykorn, Sven Irmscher und Christian Piech wurde ein Fahrsicherheitstraining beim ADAC in Schlüsselfeld organisiert. An dem Anwenderkurs für den DEFI beteiligten sich Florian Dierl, Sven Irmscher, Markus Jordan, Rolf Modler, Holger Pauly, Pascal Piech, Florian Preckwitz, Franz Seitz und Bernd Thiel. An der Feuerwehrschule in Regensburg hat Christian Piech an dem 5-tägigen Lehrgang als Drehleitermaschinist erfolgreich teilgenommen.

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„Auch bei unserer Jugendfeuerwehr legen wir sehr großen Wert auf eine gute Ausbildung“, so Kommandant Klaus Keim. An dem Abschlusslehrgang der Modularen Truppausbildung (MTA Teil2) haben Daniel Augustin, Florian  Donner, Valentin Genitheim, Kevin Knorr, Holger Pauly und Pascal Piech teilgenommen. Das erste Abzeichen in der Stufe 1 der Jugendflamme konnte Anna Irmscher und Fabrizio Leis erfolgreich ablegen. Außerdem haben Valentin Genitheim und Jakob Genitheim die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr erfolgreich abgeschlossen. Den Wissenstest 2016 haben Anna Irmscher und Fabrizio Leis in der Stufe 1, René Herrmann in der Stufe 2 und Jakob Genitheim in der höchsten Stufe ( Stufe 4) erfolgreich bestanden.

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Die große Anzahl an bestandenen Prüfungen, Lehrgängen und Weiterbildungen zeigt auch in diesem Jahr wieder, wie gut die Mannschaft sich für den „Ernstfall“ vorbereitet und wieviel Freizeit in die  Sicherheit der Bürger investiert wird. Dieser Aufwand ist nötig, um der Bevölkerung im Notfall Hilfe zu leisten und dem Einen oder Anderen das „Leben zu retten“.

Bericht&Bild: FF Röthenbach

Die Freiwillige Feuerwehr Röthenbach trauert

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Die Freiwillige Feuerwehr Röthenbach trauert um sein Ehrenmitglied Erich Böttcher. Er ist kurz vor Vollendung seines 87. Lebensjahres verstorben. Erich Böttcher hat 39 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geleistet und sich dabei als stellvertretender Kommandant und Kreisbrandmeister des Landkreises Nürnberger Land um das Feuerwehrwesen verdient gemacht. Neben verschiedenen nationalen und internationalen Auszeichnungen wurde ihm das Steckkreuz des Feuerwehr-Ehrenzeichens und das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold verliehen. An der Trauerfeier haben neben den Kameraden der Röthenbacher Feuerwehr auch Vertreter der Kreisbrandinspektion – an der Spitze Kreisbrandrat Norbert Thiel -, der Röthenbacher Werkfeuerwehren und Abordnungen der umliegenden Feuerwehren teilgenommen.

Eine traurige Nachricht erhielt die Feuerwehr Röthenbach auch aus der Partnerstadt Les Clayes sous Bois. Der frühere Feuerwehrmann der „Sapeur Pompiers“, Georges Persillet verstarb im Alter von 88 Jahren. Wie Erich Böttcher zählte auch Georges Persillet zu den Männern der ersten Stunde der vor fast 50 Jahren entstandenen deutsch-französischen Feuerwehrfreundschaft Röthenbach – Les Clayes sous Bois.